Wanderung zum Ristfeuchthorn, 1.569m

Berge, Schweiß und viel Geschnatter

01.09.2019, mit Bernhard Katterloher – Heute treffen wir uns kurz vor 7.00 Uhr und fahren zum Wirt nach Schneitzlreuth, wo wir nach Anfrage (Einkehr nach der Tour) parken können. Das Wetter scheint zu halten, nachdems während der Fahrt noch regnete.

Nach kurzer Beratschlagung, ob lange oder kurze Hose, gehts gleich los im Geschnatter vieler Gänse. Der Weg führt uns in den Wald, wo ein steiler, schmaler Pfad beginnt. Nordwärts queren wir auf einem abschüssigen Steig und kommen zu einem Kessel.

Hier geht’s in Serpentinen, teilweise müssen wir die Hände zuhilfe nehmen, steil bergauf, der Schweiß fließt in Strömen. Aus der Gruppe hört man „anscheinend gehen wir doch aufs Feuchthorn“. Immer wieder laden die gegenüberliegenden Berge zum Fotografieren ein.

Weiter geht’s durch hohes Gras und lichten Wald zu einer Wegkreuzung, die nach Melleck führt. Nun über die höchste Erhebung zum Gipfelkreuz mit schönem Panorama, vom Hochstaufen übern Watzmann zur Reiteralpe.

Nach einer ausgiebigen Pause geht’s auf gleichem Weg zurück. Unterwegs haben wir noch Ausblicke zu den Loferer und Leoganger Steinbergen. Nach dem konzentrierten Abstieg hört man schon von weitem das Gänsegeschnatter.

Alle freuen sich auf die Einkehr, es gibt Süßes und Deftiges, nur der Tourenleiter hätte bald nichts bekommen. Es war eine ruhige, fast menschenleere Bergtour.

Teilnehmer: Uta Kashoa, Louisa Handorf, Veronika Pfeffer, Gisela Zeis, Angelika Hofmann, Sepp Kirmair, Maria Hettenkofer-Katterloher (Tourenbericht), Bernhard Katterloher (Tourenleiter, Fotos)