Winter-Hütten-Wochenende auf der Priener Hütte

Die Alpenwichtel waren wieder unterwegs

01.-02.02.2020 – Für unser diesjähriges Winter-Hütten-Wochenende hatten wir uns als Ziel die Priener Hütte ausgesucht, in der Hoffnung, dort genügend Schnee für reichlich Winterspaß vorzufinden. Die Wettervorhersagen in den vorangegangenen Tagen waren allerdings nicht sehr vielversprechend. Schnee sollte es zwar noch geben, aber dazu wurden uns sehr frühlingshafte Temperaturen mit reichlich Regen in Aussicht gestellt. Da es aber wenigstens am Samstagvormittag noch trocken sein sollte, machten sich 3 Familien auf den Weg, um die 750 Hm zur Priener Hütte in Angriff zu nehmen.

Den ersten Adrenalin-Schub gab es dann schon auf der überfüllten Autobahn. Es ging streckenweise einfach nicht voran, sodass wir unseren – zeitlich sehr unflexiblen – Gepäcktransport schon abgeschrieben hatten und darüber nachdachten, ob Schneeschuhe, Schaufeln und Wechselklamotten
für die Kinder wohl doch verzichtbar wären. Wir erreichten den Parkplatz in wirklich allerletzter Minute – Das Gepäck fix verladen und dann erstmal tief durchatmen …

Den Aufstieg haben unsere Nachwuchs-Wanderer wirklich gut gemeistert. Ab und zu sausten ein paar Skifahrer an uns vorbei und ließen uns auf eine wilde Rodelabfahrt am nächsten Tag hoffen. Die drei Jungs waren mit der Aussicht auf Schneeschaufeln und Bob-Bahn-Bauen gar nicht zu bremsen und in Rekordzeit am Ziel. Als sich auch unsere zwei jüngeren Mädels mit Hilfe von Papas unendlicher Geduld und Kraft raufgekämpft hatten, waren die Schaufeln schon ausgepackt und die erste Zipfelbob-Sprungschanze im Entstehen.

Nun gab es erstmal die verdiente Stärkung in der Hütte und anschließend haben wir ausgiebig getestet, was man mit dem Schnee so anstellen kann. Die Aufstiegs-Strapazen waren schnell vergessen, die Schneeschuhe wurden ausprobiert, die Bobbahn mit Schanze weiter gebaut und bis zum Abend noch ganz viel gerodelt.

Und weil die Kinder noch nicht genug hatten vom Bauen und Rodeln, haben wir am Sonntag einfach damit weitergemacht. Während die Eltern das Zimmer aufräumten, waren die Kinder schon wieder draußen unterwegs. Gegen Mittag kam dann wirklich der Regen. Für den Abstieg hatten wir uns Rodel ausgeliehen und damit sausten wir in wirklich wilder Fahrt und mit viel Spaß bergab. Die stellenweise stark vereiste Strecke machte das Ganze allerdings hier und da ungewollt rasant. Gut, dass es wenig Gegenverkehr gab…

Letztendlich kamen aber alle heil am Schlittenparkplatz an und von dort ging es den Rest zu Fuß bis zum Auto. Nachdem alle nassen Klamotten gewechselt und das Gepäck verstaut war, ging es wieder zurück nach Erding.

Mit dabei waren: Cornelius, Iris, Jannik, Christian, Franziska, Josephine, Tobias, Antje (Bericht), Xaver und Justus