Überraschungs-Radltour nach Sterneck

Schöne Natur und gutes Essen

08.08.2020 mit Heinz Barczewski – Angekündigt als Überraschungstour wurde es dann doch die Auswahl zwischen Sterneck und Kalteneck. Wobei es dann Sterneck wurde, weil der Ort Kalteneck sein Versprechen im Namen doch nicht hätte halten können, denn es war warm bis heiß.

Los gings am Hof von Sepp über Grucking, Helling, Rappoldskirchen, Bierbach nach Großwimpasing. Barocke Kleinode am Weg, blauer Himmel und abgeerntete Felder – Werbebilder für unseren Landkreis von bester Qualität.

In Taufkirchen wartete Edeltraud auf uns und dann ging´s auf dem Vilstalradweg nach Velden – ab Moosen mit neuem Belag. In Velden verließen wir den Vilstalradweg und über Ensbach, Litzelkirchen, vorbei an Buchbach über Oberbonbruck und Ranetsham erreichten wir das Gasthaus Stoiber in Sterneck. Sterneck war weniger Ziel der Fahrt als vielmehr Wendepunkt, denn das eigentliche Ziel war der Weg durch diese wunderbare leicht hügelige Landschaft, die eine gewisse Weite in unserem sonst doch engen Lebensraum brachte.

Der Biergarten ließ auch keine Wünsche offen:

Schatten ist gefragt

Schattige Plätze mit noch nicht ganz identifizierten Nussbäumen, hervorragendem Essen

Da kannn man nur sagen: ´nen Guten!

und einer freundlichen Bedienung luden zum Bleiben ein.

Nach dem Essen ging es, Gott sei Dank, eine Zeitlang bergab nach Edmühle, nahe der Isen. Der Isen blieben wir dann bis Lengdorf immer nahe. Doch zuerst kam Walkersaich, Wörth und Schwindegg mit seinem markanten Schloss.

Schloss Schwindegg

Entlang der Bahn fuhren wir dann nach Wasentegernbach und durch die Isenauen nach Dorfen.

Dort erwartete uns das Oggi am Oberen Markt mit Eiskaffee und anderen Wohltaten für den Körper.

Erst desinfizieren, dann Plätze belegen

Ein Dorfener Altbürgermeister sagte zu mir einmal etwas spitz: „Das schönste an Erding ist der Weg nach Dorfen“. Man kann diesen Satz umdrehen. Denn der Weg aus Dorfen entlang der Isen über Oberdorfen nach Anning ist, sooft man ihn fährt, ein Vergnügen für Auge und Seele. Nach Anning ging es weiter im Isental über Embach und Waidbruck nach Lengdorf.

Vor Anning

Dort verließen wir die Isen und fuhren den Mehnbach entlang. Über Graß am Holz ging es Richtung Hallnberg, Au bei Walpertskirchen und den Rottmannerhof nach Hörlkofen: Heinz wollte sicher sein, dass unsere Hörlkofener Radlfreunde (sie waren beide ohne kleine Elektrounterstützung) auch gut nach Hause kamen. Dann ging´s auf kurzem Weg von Hörlkofen über Pretzen wieder nach Erding.

Trotz der angekündigten Temperaturen eine wunderbare Fahrt: Schöne Natur, gutes Essen und nette Unterhaltung – dazu Bewegung an frischer Luft auf 94 km und ca. 450 Höhenmeter. Heinz, äh Herz, was willst du mehr!

Schee war´s

Teilnehmer: Edeltraud Zistler, Ludwig Kirmair (Tourenbericht), Sepp Kirmair, Martin Kubatz, Volkmar Siegl, Adi Wörndle
Chef de Tour: Heinz Barczewski