Gfällach-Aktion 2020

Die Alpenkranzler halfen wieder fleißig mit

Das Naturschutzgebiet bildet einen der letzten Reste eines Niedermoores im Landkreis Erding. Um keinen Schaden anzurichten, darf es nicht mit Traktoren befahren werden – darum die Handarbeit.

Der Wetterbericht für Samstag meldete durchwachsenes, insbesondere nasskaltes Wetter. Daher wurde die Aktion am Freitagabend in Abstimmung mit dem Bund Naturschutz kurzerhand auf Sonntag verlegt – auch auf die Gefahr hin, dass dann einige Teilnehmer nicht mehr dabei sein könnten. Am Samstag war das Wetter dann sogar noch schlechter als vorhergesagt – eine Teilnehmerin meinte, dass ich an diesem Tag wahrscheinlich allein gewesen wäre.

Am Sonntag war das Wetter ideal. Die Befürchtung, dass nur wenige kommen würden, erwies sich als vollkommen unbegründet. Bei uns vom Alpenkranzl Erding waren netto nur zwei Teilnehmer weniger da, vom Bund Naturschutz halfen sogar viel mehr mit als in den letzten Jahren. Somit ging die Arbeit  gut voran. Nachdem es aber an den Vortagen ordentlich geregnet hatte, waren die abgemähten Pflanzen ziemlich schwer und wir waren um jede und jeden froh, der mithalf.

Bei der Arbeit im hinteren Teil des Naturschutzgebietes – auch mit Abstand geht es zügig voran

In der Corona Zeit waren angesagt: Abstand halten, Arbeitsgeräte nicht tauschen, die kleinen Planen zum Transport des Mähgutes nur von Mitgliedern desselben Haushaltes ziehen und zusätzlich alle Teilnehmer erfassen.

Die Brotzeit fiel heuer etwas weniger üppig aus als in den Jahren davor. Am Sonntag gibt es eben keinen frisch gebackenen Leberkäse aus der Metzgerei, so dass Semmeln, belegt mit Leberkäse oder Emmentaler genügen mussten. Geschmeckt hat es, soweit ich bemerken konnte, jeder und jedem. Und dass jeder sich sein Stück warmen Leberkäse mit dem Messer selbst herunterschneidet und sich eine Semmel nach seinem Geschmack zubereitet wäre angesichts der notwendigen Hygienemaßnahmen sowieso nicht drin gewesen.

Sogar das Gruppenfoto zeigt, dass Abstand halten Pflicht war. Hoffentlich wird es nächstes Jahr  Corona schon der Vergangenheit angehören, aber das Wetter aber sollte genau so schön sein wie heuer.

Gruppenfoto mit Abstand

Mit dabei waren vom Alpenverein:
Evi Döllel, Irene Drexl und Walter Daimer, Monika Hofer, Constanze Klotz, Birgit und Hans Mau, Paul Maier, Mariano und Wolfgang Mayr (Bericht) sowie Barbara und Reinhold Zeitler