Landkreiswanderung: Wartenberger Runde

Sonniges Wetter und angenehme Temperaturen? Da samma dabei!

18.05.2019 mit Peter Gebel – Am Startpunkt Volksfestplatz Wartenberg finden sich bei sonnigem Wetter und angenehmen Temperaturen 21 Teilnehmer der Wartenberger Runde ein.

Über den Marktplatz geht es unter der Tourenleitung von Peter Gebel dann auch schon los in Richtung Bergcafè. Ein erster Anstieg folgt dort rechts hoch zur Nikolauskirche  auf dem Nikolaiberg.

 

Nikolauskirche am Nikolaiberg

Gemütlich gibt es oben schon mal eine kurze Pause für einen ersten Ratsch zum Kennenlernen und um sich an die Höhe zu akklimatisieren.

Die fröhlichen Wanderer

Nach ersten obligatorischen Gruppenfotos führt der Weg auch schon weiter vorbei an einer kleinen Rinderherde hoch zum Aussichtpunkt mit Blick auf Wartenberg mit Kirche und weit hinein bis zu den Isarauen.

Rinderherde
Blick auf Wartenberg

Die ersten 55 Höhenmeter vom auf 430 Meter gelegenen Wartenberg sind hier bewältigt. Nach den langen Regentagen ist die Luft klar und die grüne Maienlandschaft erstrahlt besonders kontrastreich. Wir gehen weiter und etwas später führt eine Wegvariante kurz hinter einer Schranke zuerst nach links abwärts und dann aus dem Wald heraus. Entlang des Waldrandes sehen wir jetzt in einen kleinen Talkessel bis hin zum beschaulichen Hinterholzhausen.

Querfeldein
Im Talkessel
Richtung Hinterholzhausen

Dort folgen wir weiter dem Weg in Richtung Myrth, um dann kurz vor der Ortschaft scharf nach links wieder in Richtung Wald abzubiegen. Wir wandern weiter zur unmittelbaren Landkreisgrenze nach Landshut. Einige unserer Radler kennen diesen Wegabschnitt, der auch bei Radtouren wegen der einmaligen landschaftlichen Lage beliebt ist.

Gegenlicht
Bestes Wanderwetter

Wir wandern auf dem Waldweg weiter und später auf der kleinen, kaum befahrenen Straße durch herrliche Kulturlandschaft bis nach Weipersdorf.

Bei Weipersdorf
Malerische Landschaftsstrukturen

Wir biegen dann an der Straße nach rechts ab in Richtung Scheideck, bekannt wegen des alten Eichenbestandes. Der steilere Anstieg zur Ortschaft, die wir dann aber rechts liegen lassen, zieht sich etwas hin. Oben auf der Hügelkuppe angelangt, sehen wir weit sowohl in das Erdinger- als auch ins Landshuter Land hinein. Natürlich gibt es hier nochmals ein schönes Gruppenfoto.

Richtung Scheideck
Alte Eichen
Aufstieg geschafft

Anschließend folgen wir oben aussichtsreich auf dem Hügelkamm einem hoch mit Gras bewachsenen Feldweg. Durch seitlich angrenzende Brennnesseln geht es vorsichtig und abenteuerlich wieder abwärts entlang eines kleinen Wäldchens. Wir nähern uns allmählich dem Isarkanal auf Höhe von Langenpreising. Zwischendurch bleiben wir öfters staunend stehen und freuen uns über dieses herrliche Fleckchen hier ganz versteckt an der Landkreisgrenze.

Wieder bergab
Abenteuerlich durch Brennnesseln

Bei der Brücke nach Langenpreising queren wir die stark befahrene Straße hinab zum Damm des Isarkanals und genießen die in jede Richtung aussichtsreiche und jetzt ebene Wanderung bis zur Brücke bei Zustorf.

Richtung Kanal
Am Isarkanal

Wir entdecken unterwegs eine uns unbekannte Blume. Eine spätere Recherche ergibt, dass es der „Milchstern“ ist. Schon wieder was dazu gelernt…

Milchstern

Wir verlassen den Dammweg hoch zur Verbindungsstraße nach Wartenberg. Die schnellere Truppe eilt schon mal voraus zum Bergcafè, um die reservierten Plätze zu sichern. In gemütlicher Runde werden wir freundlich bestens bewirtet und freuen uns über den schönen Tag und die gelungene Tour.

Teilgenommen haben: Karin und Erich Gerstner, Traudi und Wolfgang Gieron, Luisa Handorf, Helena Stadler, Helga und Kurt Ploner, Erika Wenhart, Karin Irl, Aloisia Erl, Renate Feldinger, Renate Sterr, Ade Wörndle, Lotte Maier, Maria Haas, Astrid Kressirer, Gernot Puchta, Maria Schmid, Gotthard Kieß, Gerda und Peter Gebel (Tourenleiter, Bericht und Bilder)