Von Ebersberg nach Weihenlinden

Emil nicht in Sicht

30.05.2026 Vom Treffpunkt an der Ebersberger Alm starten wir pünktlich um 8:30 unsere Radtour in Richtung Weihenlinden; heute bei etwas angenehmeren Temperaturen als im Wochenverlauf. Am Ebersberger Badeverleiher vorbei, dann zur Südseite des Egglburger Sees radeln wir südwärts nach und durch Grafing. Hinter Grafing können wir erstmals die lang gezogene Gebirgskette der Bayrischen Voralpen erkennen, leider auch heute wieder in starkem Dunst. Immerhin gut genug, dass uns der Wendelstein als grober Richtungsanhalt den Weg weist. Jedes durchfahrene Dorf hat seinen eigenen Charakter und vor Allem seine eigene schöne Kirche.





In Aßling gönnen wir uns in einer Eisdiele eine Cappuccino-Pause und weiter radeln wir unserem Anhaltspunkt Wendelstein entgegen. 
Über Ostermünchen, vorbei an Tuntenhausen, leicht erkennbar an den Zwillingstürmen der Wallfahrtskirche, 



und Jakobsberg


erreichen wir Maxlrain mit seinem im 16. Jahrhundert neu erbauten Schloss. 


Schweren Herzens schieben wir den Besuch des Biergartens zur Seite und starten durch zu unserem eigentlichen Ziel Weihenlinden.


Bevor wir der Wallfahrtskirche „Zur heiligen Dreifaltigkeit“ einen Besuch abstatten begutachten wir noch das Naherholungsgebiet „Höglinger Weiher“; eine sehr schön ausgebaute Anlage eines ehemaligen Kiesabbaus. Eintritt ist kostenlos, dafür werden 6 Euro Parkgebühr erhoben.

In Högling selbst bewundern wir noch die tausendjährige Dorflinde

Högling, Tausendjährige Linde

mit einem Hohlraum, in dem leicht mindestens 5 Kranzler Platz haben.

Ca. 1300 Jahre auf einem Bild


Obwohl diese Linde lebensfähiger Baum ist, weist das Innere doch bereits erhebliche Lücken auf.

Luftiger Innenraum
Impressionen Wallfahrtskirche Weihenlinden


Nach dem ausführlichen Besuch der Wallfahrtskirche zieht es uns mit magischer Kraft zum Biergarten der Tafernwirtschaft Weihenlinden. Wir stärken uns mit guten Speisen und kühlen Getränken, bevor wir den Rückweg nach EBE in Angriff nehmen.

Der Sempt-Mangfall-Radweg führt uns dann über Schönau, Dorfen und Elkofen wieder nach Grafing und Ebersberg, das wir gegen 15 Uhr wieder erreichen.
Fazit: Schöne Tour, super Truppe, passables Wetter, 64 km, 750 Hm

Und, obwohl wir extra gut aufgepasst haben, haben wir im Ebersberger Gäu keine Spur von Emil gesehen.

Teilnehmer:
 Klaus Ehrnsperger, Sabine und Toni Preis, Georg Voichtleitner, Annemarie Weiss

Tourenleitung/Bericht: Heinz Barczewski

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