HTG Am Kaitersberg bei Bad Kötzting und am Kleinen Pfahl bei Viechtach
09.-10. Mai 2026 Um auch in diesem Jahr wieder gemeinsam zum Klettern raus an den Fels zu kommen, traf man sich 2 Tage und eine Nacht im Bayerischen Wald. Rainer und Sybille hatten das Ziel ausgesucht, das Wochenende, inklusiv Übernachtung, bestens geplant und durchgehend traumhaftes Wetter bestellt! Bei diesen Voraussetzungen kamen die Teilnehmer sogar aus dem schönen Voralpenland/Chiemgau zum klettern in den Wald angereist. (Yann und Steffi)
Bei Bad Kötzting in der Oberpfalz formierte sich eine kleine, aber feine Gruppe von 8 Leuten verschiedensten Alters: Rainer und Sybille, Mary mit Kindern Clara und Laura und Yann und Steffi – aber egal welchen Alters: alle waren hochmotiviert;-)

So ging es am ersten Tag hinauf zu den Südwänden des Kaitersberg, an die Wand PFZ (Pressefreie Zone), an der sich die HTG bereits im Jahr 2022 für die Saison warmgeklettert hat.
Wir waren fast alleine an der Wand und hatten somit fast alle 50 Routen bis zum 7. Grad für uns.
Unter dem Motto „Anklettern“ ließen wir es aber eher ruhig angehen und Klein und Groß probierte sich im 3er bis 5er Bereich aus (Rainer wagte sich in den 6er)


Übernachtet wurde mit zwei Campingbussen und einem Zelt am Adventure Campingplatz in Bad Kötzting – in prominent erster Reihe direkt am See. Praktischerweise gab es in der Früh sogar einen automatischen Weckdienst namens Clara und Laura;-)

An Tag 2 entschieden wir uns, nicht erneut am Kaitersberg zu klettern, sondern die Felsen des „Kleinen Pfahls“ bei Viechtach zu erkunden. Der Pfahl gehört zu den bedeutendsten geologischen Naturdenkmäler Bayerns. Es handelt sich hierbei um ein Quarzriff, das an einigen Stellen oberirdisch zum Vorschein kommt – so am „Großen und kleinen Pfahl“.
Wir fuhren von Bad Kötzting schon einige Kilometer gen Heimat nach Viechtach in Niederbayern. Dort angekommen erwarteten uns bei strahlendem Sonnenschein und wenige Gehminuten neben dem Parkplatz die Felsspitzen des Kleinen Pfahls.

Es passierten immer wieder einige Wanderer, aber zum Klettern waren wir alleine und hatten freie Tourenauswahl. Zunächst herrschte etwas Enttäuschung. Fast alle Touren haben kaum Haken (Toprope einhängen aber möglich) und waren für unseren Geschmack entweder ziemlich leicht oder sehr schwer. Schließlich wurden aber die 3 Seile unserer Seilschaften an 3 verschiedenen Felszacken eingehängt und jeder fand noch Möglichkeiten um sich auszutoben (3er bis 6er Bereich)






An beiden Tagen gab es ein exzellentes Nachmittagscatering von Sybille und Rainer (frischgebrühten Cappuccino und Zitronenkuchen). Da hatte selbst Clara ihre Aversion gegen Zitronenkuchen im Nu überwunden.
Alles in allem war es ein sehr gelungenes Anklettern: super Wetter, schöne Touren, sympathische und lustige Truppe bei guter Stimmung!
Danke an die Tourenplaner Rainer und Sybille
Mit dabei: Rainer und Sybille, Mary mit Kindern Clara und Laura (Matthias musste in letzter Minute einen Virus zu Hause hüten), Yann und Steffi (hier Autorin)
Bilder: Diverse Teilnehmer
