Abenteuer und Spurensuche bei den Steinen

Die Alpenwichtel waren den Urzeitviechern auf der Spur

Anfang April machten sich vier Familien auf, aber dieses Mal nicht Richtung Süden in die Alpen, sondern Richtung Norden ins Altmühltal. Der Besuchersteinbruch Mörnsheim war das Ziel. Bei bestem Frühlingswetter wollten wir uns zur Abwechslung mal als Forscher ausprobieren.

Und wo ist der Archä … ähm, Asterix?

Nach einer kurzen Einführung durch Herrn Pöschl, den Besitzer des Steinbruchs, machten wir uns auf die Suche nach den Überresten des 13. Archäopterix, dessen Flügel 2018 in diesem Steinbruch gefunden worden war. Mit Hammer und Meißel ging es eifrig an die Arbeit, aber leider entdeckten wir keine Spur von ihm. Dafür fanden wir jede Menge versteinerte Überreste von Tieren, die sich hier in der Lagune nördlich des Tethys-Meeres vor 140 Millionen Jahren herumgetrieben haben: Ammoniten, Belemniten (Tintenfische), Muscheln und jede Menge Koproliten, das sind die Ausscheidungen von Fischen oder Reptilien.

Die Berge an Fundstücken wurden immer größer und so war es zum Schluss nicht leicht zu entscheiden, welche Platten mit Fossilien die Heimreise gemeinsam mit ihren stolzen Findern antreten durften.

Mit dabei:
Familie Müller / Brandmayer
Familie Wenzel / Huber
Familie Gärtner
Familie Rauscher

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