06.09. – 12.09.2026
Sonntag, den 06.09.2026 – Montiggler-Seen-Runde, Bericht Heinz Barczewski
Entfernung: 46 km Höhendifferenz: 852 m
Wir starten von 3 verschiedenen Orten im Landkreis mit 3 Fahrzeugen (2 Personen sind schon einen Tag eher nach Nals angereist) gegen 6 Uhr. Und staufrei bedingt treffen alle zeitgleich gegen 10 Uhr im Hotel Traubenheim ein. Da die Zimmer erst am Nachmittag zur Verfügung stehen, starten wir gleich durch zu unserer ersten Tour, Ziel Montiggler Seen.
Durch die Apfelplantagen radeln wir in Richtung Bozen-Süd, vorbei am Schloss Sigmundskron

und St. Josef, Frangart

radeln wir bei Temperaturen größer 30 Grad aufwärts nach Girlan

und zum Gut Schreckbichl. Wozu der dortige Wassertrog bei dieser Anstrengung gut ist???


Durch schattigen Wald lockt uns das Wasser zuerst zum Kleinen, dann zum großen Montiggler See.



Die Aktiven …und die Passiven
Wir umrunden den Großen See, gönnen uns beim Sparer ein Eis,

radeln erfrischt durch den Montiggler Wald und auf dem Südtiroler Apfelradweg über St. Michael.


nach St. Pauls, wo wir gerade noch die letzten 10 Minuten des dortigen Dorffestes miterleben dürfen,


Pfarrkirche St. Pauli Bekehrung, St. Pauls und Kellereigebäude St. Pauls
bevor wir wieder auf dem Apfelradweg zum Hotel Traubenheim zurückradeln. Ein Abendessen in der Pizzeria Figl (sehr empfehlenswert) beschließt den heutigen Tag.
Montag, 07.09.2026 – Nals – Mendel – Nals, Bericht Andrea und Werner Kurze
Entfernung: 77 km Höhendifferenz: 600 Hm plus Bahn: 900 Hm
Nach einer kleinen, erfrischenden „Geister -Yoga“ – Einlage ging es auf kleinen Nebenstraßen (unterhalb des Penegal)


zur Talstation der Standseilbahn, die uns 800 Hm hinauf auf die Passhöhe des Mendelpasses brachte.

Nach einer aussichtsreichen, entspannten Abfahrt mit einigen Fotostopps


hätten sich eigentlich alle Teilnehmer an einem ausgemachten Treffpunkt zur gemeinsamen Weiterfahrt treffen sollen. Das hat dann aber leider nicht wie geplant funktioniert.
Und somit begann erst einmal eine intensive Vermisstensuche.
Nachdem wieder alle Schäfchen beieinander waren, ging es weiter um den Kalterer See




und danach zurück zum Hotel über Eppan und Andrian, an der Etsch entlang und haarscharf am aufziehenden Gewitter vorbei. Nach einer sehr schönen Tour fanden sich alle Teilnehmer erschöpft aber trocken im hauseigenen Pool ein! Nicht zu vergessen: das hervorragende Abendessen (mit kostenlosem Verdauungsschnaps) in der Stachelburg.
Dienstag, den 08.09. – Auf den Ritten, Bericht Conny Neumaier-Prey
Entfernung: 89 km Höhendifferenz: 850 Hm +Lift: 850Hm
Der Wettergott hatte es heute wieder gut mit uns gemeint, sodass wir nach einem ausgiebigen Frühstück auf unserer Hotelterrasse um 9 Uhr unseren Biking Tag starteten. Durch meterhohe Apfelplantagen, reichlich gefüllt mit roten Äpfeln, folgten wir dem Radweg entlang der Etsch, wo wir nach 20 km Bozen erreichten. Dort brachte uns die Gondel mit unseren Rädern hoch nach Oberbozen auf 1220 m, wo wir nach einer kurzen Trinkpause unsere Biking Tour fortsetzten.
Auf Panoramawegen vorbei an sattgrünen Wiesen, tollen Bauernhöfen

und herrlichen Bergkulissen ging’s zunächst durchs Riggermoos. Später erreichten wir auf einer Anhöhe die reizvolle Kemater Kapelle,

wo uns der phantastische Blick auf den Schlern, Lang- und Plattkofel, Rosengarten und Latemar total beeindruckte und uns zum Verweilen einlud!

Weiter ging’s Richtung Klobenstein, zu den beeindruckenden Erdpyramiden auf dem Ritten mit Fotostopp!

Von nun an ging’s bergab… rasant, in vielen Kehren und mit kühlendem Fahrtwind …. ein wahrer Genuss bei den hochsommerlichen Temperaturen der Nachmittagszeit!
Nach ca. 45 Km stärkten wir uns bei einer Mittagseinkehr im Gasthof Saubacher-Hof

auf der Panoramaterrasse mit Südtiroler Schmankerln…. inclusive tollem Blick auf die malerische Kirche, Berge, und den Schlern ganz nahe!
Gut erholt setzten wir unsere Biking Tour fort Richtung Barbian, wo wir den schiefen Turm der St. Jakobus Kirche bestaunten.

Wieder im Tal führte unser Radweg Richtung Bozen, stetig entlang der rauschenden Eisack. Teilweise durch Tunnels und unterhalb der Autobahn, wo so mancher Blick nach oben und auf die Brückenpfeiler beeindruckend wirkte.
Später führte unser Radlweg wieder teils an der Etsch, und wieder durch meterhohe, schattenspendende Apfelplantagen, zurück zum Hotel „Traubenheim“, wo nach den heißen Temperaturen des Tages eine Erfrischung im Pool die reinste Wohltat für uns war ! Mit einem geselligen Abendessen auf der Terrasse einer Pizzeria (Figl) ließen wir den erlebnisreichen Tag noch entspannt und heiter ausklingen!
Mittwoch, den 09.09. – Schlechtwettertag, Bericht Elisabeth Neumeier und Roswitha Wachinger
Nach 3 sommerlichen, nach Höhenmetern strebenden Radtouren kündigte sich für den 4. Tag ab 8 Uhr Regen an. Es war anfangs ein leichter Regen, so dass wir, jeder nach seinem Interesse, etwas unternehmen konnte! Roswitha und ich machten mit Heinz eine Einkaufsfahrt zu einer Bäckerei auf einem Berg hoch über Klausen. Dort kauften wir Schüttelbrot. Auf dem Rückweg über Bozen kauften wir in der Metzgerei Trockner Südtiroler Speck. Die Adresse muss sehr bekannt sein, da viel Kundschaft da war! Heinz versuchte noch, trotz bedecktem Himmel ein Foto vom Kloster Säben, das auf einer hohen Felskante liegt, zu erhaschen.

Bei der Rückfahrt hatte sich der Himmel etwas aufgehellt, so dass wir Drei beschlossen, nach Meran zu radeln.

Als erstes kamen wir an der Therme und dann am Sissi Park vorbei. Da musste ich mich natürlich an der schönen Statue (auch mit Heinz) für ein Foto hinstellen.

Wir spazierten weiter an der Passer, mit Blick auf die Zenoburg und das Passeier Tor


die wir dann überquerten und weiter gings den Tappeiner Höhenweg hinauf und hinunter zur autofreien Altstadt, die voller Menschen war. An der Promenade machten wir eine Pause mit einem tollen, sehr guten Aftereight Eisbecher! Gerade, als wir uns auf den Nachhauseweg machten, fing es zu regnen an. Nass wie die Kirchenmäuse kamen wir nach 20 km in Nals in unserem schönen Hotel „Traubenheim“, mitten in den Apfel und -Weinplantagen an. Ute und Christian machten mit den „Öffentlichen“ für uns eine Radtour-Erkundung für unseren 6. Tag! So lernten sie auch die Tücken und Vorteile des Südtiroler Verkehrsverbundes kennen. Werner, Andrea, Maria, Conny und Ute fuhren mit dem Auto nach Meran und sie erkundeten ebenfalls die Altstadt. Meran ist die zweitgrößte Stadt (nach Bozen mit 100000 Einwohnern) mit 40000 Einwohnern in Südtirol. Die Autofahrer machten noch einen Bummel durch Lana und sie kamen dank Auto trocken zum Traubenheim! Wieder pünktlich schlenderten wir gut gelaunt zum Abendessen im Sandlstübele (auch zu empfehlen).
Das Südtiroler Essen mit Wein und Bier schmeckte uns wieder mal vorzüglich und so ließen wir den Abend mit guter Unterhaltung ausklingen!
Donnerstag, den 10.09.2026 – Auer-Tramin-Margreid, Bericht Ute und Christian Blaschke
Entfernung: 27 km Höhendifferenz: 363 Hm
Der Wetterbericht bedingt die Planung einer kürzeren Tour, von Auer aus startend durch die Heimat des Gewürztraminers südlich des Kalterer Sees. Auch die wiederkehrenden, steileren Anstiege wurden von unserer einzigen Biobikerin gut bewältigt, was zu Komplimenten vom Gegenverkehr führte. Tramin mit seinem mediterianen Flair lädt zum Verweilen ein.


Bei der Weiterfahrt in den sonst sonnenverwöhnten Weinbergen begrüßen uns die ersten Regenschauer.


Das von einem Aussichtshügel entdeckte Weingut Tiefenbrunner

bietet viele verspielte Fotomotive


und der Buschenschank Chardonnay nebenan landestypische, aber auch kreative Spezialitäten und eine regendichte Weinlaube.
Da der Regenradar ein dickes blau-lila Band zeigt, radeln wir auf kürzestem Weg zum Bahnhof Magreid, entschließen uns dann doch zum Weiterradeln nach Auer zurück und freuen uns auf die heiße Dusche im Hotel.

Schloß Greifenstein, oberhalb Siebeneich, Jenesien
Und abends geht es wieder in die Stachelburg.
Freitag, den 11.09.2026 – Jenesien, Bericht Heinz Barczewski
Entfernung: 59 km Höhendifferenz: 976 Hm +Lift: 900 Hm
Wir starten wieder vom Hotel aus unsere heutige Tour, die uns nach Jenesien führen soll. Zwischen Gargazon und Burgstall liegt die Talstation der Tschögglberg-Seilbahn, die uns 900 m hinauf nach Vöran hievt.

Aussteigen bitte
Aber damit nicht genug, geht es dann in einer, landschaftlich sehr schönen Gegend


über Mölten knapp 500 m hinauf bis Schermoos zur Abzweigung nach Langfenn, entstanden aus einer heidnischen Kultstätte steht hier die Kirche St. Jakob nebst einem Gasthaus.


Gasthaus, na klar, hier gibt es eine herzhafte Brotzeit vor der Weiterfahrt. Und wir bewundern eine todesmutige Fliege, die so im Zuckerrausch war, dass sie keine Angst vor dem drohenden Unheil über ihr witterte.

Ab jetzt geht es im Prinzip nur nach bergab bis nach Bozen. Wir genießen den Dolomitenblick bei Flaas auf Schlern und Umgebungsberge und rollen hinunter nach Jenesien. Die Seilbahn nach Bozen wird derzeit renoviert. Um die teilweise Tunnelabfahrt auf der Hauptstraße zu umgehen, rollen wir mit vollster Konzentration steil bergab durch die Weinberge bis zur Talferbrücke in Bozen. Ein paar Schlenker kreuz und quer durch die Innenstadt bevor es uns westwärts an Talfer, Eisack

Da kann man schon mal müde werden
und Etsch zum Hotel zieht.
Samstag, den 12.09.2026 – Abreisetag, Bericht Heinz Barczewski
Abreisetag: Bis auf 2 Teilnehmer, die sich noch die Gärten von Schloß Trautmannsdorf reinziehen, zieht es alle heim. Letztes, wie immer sehr gutes Frühstück im Hotel Traubenheim, dann geht es stau- (in der Gegenrichtung ein Riesenstau vom Brunnthal-Dreieck bis nach Kufstein) und unfallfrei home.
Danke allen Teilnehmern für die problemlose Durchführung der Tour auf; ihr seid/wart eine tolle Truppe. Mein besonderer Dank gilt Ute, Christian und Werner für die tatkräftige Unterstützung vor und während der Tour und natürlich dem gesamten Team des Hotel Traubenheim in Nals.
Hinweis: Der Personentransport in den benutzten Liften/Bahnen sowie im ÖPNV in ganz Südtirol ist für Inhaber der Guest Card unentgeltlich. Fahrkarten für Fahrradmitnahme sind kostenpflichtig.

Teilnehmer: Ute und Christian Blaschke, Andrea Hofmann und Werner Kurze, Ute Kashoa, Conny Neumaier-Prey, Elisabeth Neumeier, Maria Oehler, Roswitha Wachinger
Bilder: Alle Teilnehmer
Tourenleitung: Heinz Barczewski
