Wanderung über Bernau am Chiemsee
17.07.26, mit Sonja Schupsky – Am Freitagmorgen um 6 Uhr starteten 7 gutgelaunte Frauen mit einem einzigen Mann mit dem Zug nach Bernau am Chiemsee (521 m).

Glücklicherweise kamen wir dort um 8 Uhr pünktlich an und wanderten zunächst durch den Ort Richtung Seiserhof. Bis Mittag war es ziemlich bewölkt, worüber wir sehr froh waren, denn der erste Teil der Tour ging über eine Forststraße.

Der Aufstieg ging vorbei an der Mariengrotte über den Gschwendtnerhof bis hinauf zur Maisalm (900 m), die nördlich unterhalb der Kampenwand liegt.

Auf dem Weg blieben die Damen immer wieder stehen, denn es gab eine Vielzahl von Schmetterlingen (vor allem Kaisermäntel), Käfer oder Kälber zu bestaunen – sogar Damwild und Wachteln waren zu sehen. Dies alles musste natürlich festgehalten werden.





Die Wiesenblumen wurden bewundert und fotografiert – endlich kamen wir an der Maisalm an. Die Mittagspause hatten wir uns wirklich verdient, mussten aber noch eine Stunde auf die Stärkung warten, da eine Wandergruppe vor uns angekommen war.



Dann kam die Sonne heraus und es war plötzlich sehr warm. Im Schatten ließen wir uns eine viel zu große Portion Käsespätzle, Erbsensuppe und Tiroler Gröstl schmecken.


Frisch gestärkt, machten wir uns an den Abstieg. Über schöne Wiesenpfade ging es weiter abwärts bis zur versteckten Herrenalm. Die hat unserem einzigen Mann am besten gefallen! Wegen des frischen Radlers oder Zitronenkuchens?

Die Wirtin hatte schon Angst, dass sie uns nicht genug Kaffee liefern kann. Der Strom ging zur Neige! Wir hatten Glück und sind alle sehr gut noch mit Kaffee und Kuchen versorgt worden. Beides hat sehr gut geschmeckt. Leider gibt es immer wieder anspruchsvolle Gäste, die dann auf einer einfachen Alm einen Cappuccino ordern wollen, mit laktosefreier Milch – das ist schon unglaublich.

Der Abstieg verlief langsam und gemütlich, entlang schmaler Waldpfade und entlang vieler Bauernhäuser mit Streuobstwiesen. Schließlich kamen wir auf Kieswegen zurück nach Bernau.


Es war absehbar, dass wir den Zug knapp verpassen und so konnten wir uns noch gemütlich auf der Wiese im Schatten erholen und auf den nächsten Zug warten. Die Heimfahrt verlief gemütlich und dauerte zwei Stunden.


Fazit: Eine schöne abwechslungsreiche Wanderung mit einer tollen harmonischen Gruppe.

Teilnehmer: Gabi Dübell, Cordula Graupner, Elisabeth Bals, Monika Langer, Ingeborg Kanacher, Hubert Weiher, Elfi Friedrich
Tourenleitung und Fotos: Sonja Schupsky
Bericht: Monika Langer
