Kinder-Kletterkaders im Munic Action Park

Mehr als Klettern

27.02.2026 Munich Action Park – das sind vier Sportarten in einer Halle: Parkour, Calisthenics, Ninja Warrior und Bouldern. Genau das richtige also für einen besonderen Ausflug des Erdinger Kinder-Kletterkaders. 
Für den Start in den Tag hatten sich die Trainer und Betreuer Nikola Wörz, Rosa Thees und Christoph Thees den Parkour-Teil der neuen Münchener Actionsport-Halle ausgesucht. Hindernisse aus Wänden und Stangen, die mit Tempo und Mut bezwungen werden. Dank der tollen Tipps einer Parkour-Trainerin vom Munich Action Park konnten die Kinder schnell auch komplexe Übungen realisieren. 

Madalena beim Parkour-Sprung „Katze“

Parkour erfordert Selbstvertrauen und auch Mut – nur wer ans Gelingen glaubt, baut beim Anlaufen ans Hindernis genug Tempo auf, um die Übung zu schaffen. Könner und Profis springen mit Salto und Schrauben über weite Distanzen von Mauer zu Mauer. Die Erdinger Kletterkinder und -Trainer waren sehr beeindruckt. 

Aus der Kategorie „Könner und Profis“ gesellte sich bei der nächsten Station, den Ninja-Warrior-Hindernissen, ein Promi dazu, der aktuell zu Deutschlands Besten in diesem Sport gehört. Der 17-jährige Elias Schmidt aus München schaffte es bei der letzten Staffel der Sportshow bis in die zweite Runde des Finales und gilt als eines der ganz großen Talente im Ninja-Sport. Elias hatte begeistert zugesagt, als Nikola ihn fragte, ob er für den Erdinger Kinderkader eine „exklusive“ Einführung geben könnte. Mit einem Top-Athleten wie Elias macht Ninja-Training natürlich noch mehr Spaß als ohnehin schon. 

Mit Tipps vom Profi: Jaron Gärtner im Stangenhindernis

Alle Kinder konnten seine Tipps schnell umsetzen und schon nach einigen Versuchen viele Hindernisse meistern. Und zum Schluss des Ninja-Trainings forderte Trainer Christoph Thees den Top-Ninja noch zu einem Speedwettkampf an der „Himmelsleiter“ auf, also an dem berühmten Ninja-Warrior-Hindernis, bei dem man mit schnellen Klimmzügen eine Stange von Stufe zu Stufe höherbewegt. Elias herauszufordern erwies sich dabei schnell als aussichtsloses Unterfangen: In gut drei Sekunden hatte er die acht Stufen der Himmelsleiter bezwungen – unerreichbar für Christoph. Elias aber hatte „Blut geleckt“ und forderte den Erdinger Leistungssport-Trainer noch zum Armdrücken auf. Und der abermals unterlegene Christoph wusste anschließend, dass Elias sich seinen Ninja-Warrior-Spitznamen „Keule“, den er wegen seiner beeindruckenden Unterarme bekommen hatte, rechtschaffen verdient hat. 

Chancenlos: Christoph beim Armdrücken gegen Elias 

Nach Parkour und Ninja waren Trainer und Kinder schon ziemlich angezählt. Die Calisthenics-Hindernisse, an denen vor allem Klimmzugübungen gemacht werden, ließ die Erdinger Gruppe deshalb kurzerhand aus. Denn auch der Boulderbereich sollte ja noch drankommen. Nikola, Rosa und Christoph hatten sich für diesen Tagesabschluss noch verschiedene Boulder für eine Wettkampfsimulation ausgesucht, um den aktuellen Leistungsstand der Kinder zu testen. Und auch hier gaben die Erdinger Nachwuchsathleten nochmal alles. Einige Flashs in herausfordernden Bouldern und viele Versuche in harten Projekten, das alles in einer knappen Stunde – das war die Bilanz des Boulder-Parkours. 

Emanuel Winter im Flash

Die meistgestellte Frage bei diesem letzten sportlichen Programmpunkt war übrigens: „Wann essen wir Pizza?“ Das nämlich war dann unbestritten der letzte Höhepunkt: Acht mal Margherita wurden zur Herausforderung für die Küche des Munich Action Park. Mit den mitgereisten Eltern Julia Gärtner und Lisa Lindner konnten die Erdinger Kinder und Trainer somit ein frühes Jahreshighlight ausklingen lassen. In der tollen Münchener Halle war die Gruppe sicher nicht zum letzten Mal. Und Ninja-Athlet Elias Schmidt will beim nächsten Mal auch wieder mit den Erdingern trainieren. 

Obere Reihe, v.l.: Ferdinand Wörz, Jaron Gärtner, Emanuel Winter, Mathilda Schreiner. Unten v.l.: Elias Schmidt, Christoph Thees, Vincent Lindner, Adrian Liebl, Magdalena Bitzer, Nikola Wörz, Josephina Filipp

Bericht und Fotos: Christoph Thees

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