Naturschutz pur

Gfällach 2026

Wie jedes Jahr trafen sich die am tatkräftigen Naturschutz interessierten Mitglieder des Bundes Naturschutz und des Alpenkranzl Erding am Naturschutzgebiet Gfällach, um die am vorausgehenden Wochenende gemähten Pflanzen für den Abtransport vorzubereiten. Dies heißt insbesondere, die Triebe des Faulbaums und der kanadischen, also hier nicht heimischen Goldrute, in langen Striegeln zusammen zu rechen. Die Arbeiten sind nötig, um das bereits 1933 ausgewiesene Naturschutzgebiet als eines der ältesten in Bayern zu erhalten. Heuer machte auch das Wetter mit.

Anstrengende reine Handarbeit mit dem Rechen bei schönstem Wetter
Hier sieht man das Ergebnis: Die gemähten Pflanzen sind zu Striegeln zusammengerecht, die dann von einem beauftragten Landwirt abgeholt werden.
Die kanadische Goldrute nimmt Überhand. Nur durch laufende Bekämpfung kann sie eingedämmt werden. Nächstes Jahr plant der Bund Naturschutz sie auch schon während des Sommers zu mähen.
Bei der Mähaktion wurden kleine Inseln mit Duftlauch verschont. Duftlauch ist eine der charakteristischen Pflanzen des Naturschutzgebietes und soll natürlich erhalten werden.

Am Ende der Aktion steht wie immer eine Brotzeit, traditionsgemäß mit frischem, warmen Leberkäse und Semmeln. Für die, die vegetarische Kost bevorzugen, gibt es auch Schweizer Käse. Die Getränke für die Aktion spendiert der Bund Naturschutz, die Brotzeit der Alpenverein.

Mit dabei waren vom Alpenkranzl Erding: Evi Döllel, Beate Engelhardt, Elfi Friedrich, Anton Klotz, Wolfgang Mayr (Fotos und Bericht), Marianne Orthuber, Brigitte Schmidbauer, Harry Wegener, Antje Wenzel mit ihren Söhnen Xaver und Justus sowie Barbara und Reinhold Zeitler.

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