Frühlingshafte Frühlingstour statt winterlicher Wintertour

Chiemgauer Höhenzüge am 27. Februar

27.02.2026 Man muss das Wetter nehmen wie es kommt. ODER einfach den richtigen Tag aussuchen. Nachdem uns die Tour am 21. Februar nicht vergönnt war- wer will denn bei Schneeregen und ohne Sicht wandern, wurden wir eine Woche später sowas von belohnt. Es wurde zwar keine Winterwanderung, dafür aber eine frühlingshafte Frühlingswanderung.
Das Wetter war schon sehr gut vorhergesagt, aber nach den ganzen Regen- und Schneefällen der letzten Tage wussten wir nicht, was für Wege uns erwarten. Also Grödel, Stöcke und Wechselschuhe einpacken.

Manche mochten gar nicht loswandern, da der Blick von der Seiseralm zum Chiemsee schon sensationell war. Ein Stückchen mussten wir die Straße hoch, dann ging es ab in einen Waldweg. Bei diesem liebevoll dekorierten Brünnlein machten wir einen Stopp. Das nächste Mal bringt jeder ein „Englein“ mit und wir schmücken das Ganze noch mehr aus.

Tatsächlich mussten wir kurz überlegen, ob es sich rentiert die Grödl rauszuholen, war da doch eine 20 Meter lange Eisfläche auf dem Weg. Aber das war die erste und letzte Gefahrenstelle dieser Art, die alle wundervoll meisterten. Ein anderes Lebewesen hatte diese Stelle nicht so gesund überqueren können, ein bisschen stutzig hat uns dieser „Unterarmknochen“ doch gemacht. Was das mal für ein Tier war? Säuberlichst präpariert? Maria wird ein Mobile daraus machen.

Weiter ging es nach oben zur Herrenalm und über den Wiesenweg nach oben Richtung Lindlalm. Was für eine tolle Buche, dieser Baum ist ein Naturhighlight.

Auf der Lindlalm haben alle eine Sonnenplatz bekommen und wir haben Brotzeitpause gemacht, Fotos geschossen, die Gipfel drum herum erraten (oder auch nicht).

Runter ging es Richtung Adersberg-Gasthof, inzwischen alle ohne Jacken und auch in T-Shirts

Nachdem wir ein Waldstück durchquert hatten, sahen wir endlich die berühmte Kampenwand. Fotoshooting muss sein.

Nach dem Adersberg Gasthof ging es leicht bergab durch ein lichtes Waldstück in dem wir uns an zahlreiche Frühlingsblumen wie Leberblümchen und junge Pestwurze erfreuten. Die letzte Pause machten wir an einem Wasserturm, der noch aus der Zeit stammte, als die 108 km lange Soleleitung  von Berchtesgaden nach Rosenheim hier vorbeiführte. Für mich ein technisches Wunderwerk!

„Leider“ hatten wir erst 200 Höhenmeter auf der Uhr, das bedeutet, es stehen gegen Ende der Tour noch mal 240 Höhenmeter an. Und dann auch noch Treppen. Die 147 Stufen machten leider nur ca. 20 Höhenmeter aus. 

Steil ging es weiter nach oben durch Wald und über Wiesen, bis wir endlich den Spielplatz am Seiser Berggasthof und unsere 440 Höhenmeter erreicht hatten- wie versprochen! Da muss noch mal ein Gruppenfoto mit dem tollen Dieselross her.

Im Anschluss lassen wir den schönen Frühlingstag im Gasthof ausklingen.

Das war mal wieder eine schöne Tour mit tollen Menschen! Danke euch!

Dabei waren: Ingrid Robinson, Elfi Friedrich, Klaus Stolper, Ingeborg Kanacher, Helga Brunner, Lisi Kriegmair, Irmi Faltermaier, Maria Oehler, Joachim Winkler, Beate Engelhardt, Hans Bals, Claudia und Wolfgang Honsberger und  Thomas Dunkel

Tourenleitung und Tourenbericht: Veronika Pfeffer 

Fotos: Claudia Honsberg, Ingrid Robinson, Klaus Stolper, Ingrid Robinson und Veronika Pfeffer 

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