Winterliche Runde in Münsing am Starnberger See
24.01. 2026 Zu unserer heutigen Runde am Starnberger See haben sich 15 Alpenkranzler motiviert, obwohl am Abend davor das Helfer-Essen im Vereinsheim war, zu dem auch einige Mitwanderinnen eingeladen waren. Aber 7:30 Uhr Abfahrt ist ja sehr human für eine Wanderung. Das Wetter ist schön KALT, aber trocken. Kurz vor 9:00 Uhr geht es in Münsing los, übers Feld in das erste Waldstück hinein. Leider blieb die Suche nach einer beheizten Toilette, noch besser beheiztem Toilettensitz ergebnislos, also musste die Naturtoilette herhalten, rechts Damen, links Männer …in der Hoffnung, dass keine Wildkamera aufgestellt war, der Förster hätte den Schreck seines Lebens gehabt. Durch den winterlichen Wald ging es weiter und schon bald beschlossen wir, die Grödl rauszuholen. Es lag zwar kaum noch Schnee, aber durch die frostigen Temperaturen in den letzten Wochen war der Restschnee an vielen Stellen zu Eislaufflächen geworden! So oft habe ich Grödl während einer Tour noch nie an- und ausgezogen.


Nach DIESER Ausziehpause ging es weiter ein Stück am winterlichen Starnberger See entlang von Ammerland nach Seeheim. Hier ging es durch den Wald Richtung Holzhausen. An einer Brücke über den fast zugefrorenen Salchstattbach machen wir einen Fotostopp.


Weiter den Berg hinauf sehen wir schon die Kirche St. Johann Baptist und St. Georg. Ein Kleinod auf einem Moränenhügel. Die erste Kirche wurde hier ca. 800 n. Chr. Errichtet, der heutige Bau ist ca. 500 Jahre alt. Vorher war diese Stelle- wie so oft in vorchristlicher Zeit eine Kultstätte. Wir machen hier Pause und besichtigen in kleinen Gruppen die Kirche von innen, in der unter anderem eine schöne Tiroler Krippe steht.


Weiter geht es über das Schlossgut Oberarmbach oberhalb des Sees entlang. Das Biohotel hat 2025 den Besitzer gewechselt und wird gerade aufwendig renoviert. Durch die Gemüsegärten des dortigen Demeter-Gemüse-Bauer geht es wieder in den Wald nach unten zu einem weiteren Zuflussbach des Starnberger Sees, dem Kugelmühlbach. Hier geht es über die Straße, an den Parkanlagen des Schloss Weidenkam entlang Richtung Schallenkam. Immer wieder hieß es „Grödel an-Grödel aus“


Die Kirch St. Kastulus ist leider nicht geöffnet. Sie liegt idyllisch „in the middle of nowhere“ in der Einöde Schallenkam, hier ist auch ein sogenanntes Bodendenkmal der ehemaligen Burgruine Schallenkam. Der Heilige Kastulus ist ein Schutzheiliger von Bauern, Hirten, Vieh und Stall und daher liegen die ihm geweihten Kirchen und Kapellen oft außerhalb von Ortschaften.

Hier ist auch unser Punkt „of no return“, wir machen eine scharfe Linkskurve und steuern Richtung Attenkam. Hier begrüßen und schon die beiden Hofkatzen. Bei meinem Vorstieg haben wir hier Mittagpause gemacht und kaum saßen wir, hatte mein Mann schon eine Katze auf dem Schoß.


Heute geht es jedoch direkt weiter, denn das Mittagessen ruft. Tatsächliche kommt jetzt auch die Sonne heraus und gibt und freie Sicht auf die Alpen- natürlich mit Zugspitze. Da muss noch mal ein Gruppenfoto her. Einmal mit Veronika und einmal mit Ingrid.


Von der Anhöhe sehen wir auch schon unsere Autos und die Pizzeria Pinocchio, bei der wir uns angemeldet hatten. Die Holzofen-Pizzen sind fantastisch, so dass fast alle sich dafür entschieden.

15 km und 260 Höhenmeter in den Füßen, gestärkt und voller frischer Luft machen wir uns auf den Heimweg. Und wir haben heute wieder festgestellt: Um die Jahreszeit immer Grödl im Rucksack haben!
Das war eine sehr schöne Tour mit euch! Ich freue mich auf die nächsten!
Dabei waren: Rita Biedermann, Elvira Brandl, Helga Brunner, Ingeborg Kanacher, Ingrid Robinson, Beate Engelhardt, Karin Stephan, Ute Kashoa, Elfi Friedrich, Klaus Stolper, Klaus Bertz, Lisi Kriegmair, Irmgard Faltermaier, Joachim Winkler
Tourenleitung und Tourenbericht: Veronika Pfeffer
Fotos: Ingrid Robinson und Veronika Pfeffer
