Wanderung auf das Kranzhorn

Doppelgipfel, zwei Kreuze und Kapelle

4.8.2019, mit Werner Kienastl – Nachdem das Wetter am Samstag sehr regnerisch war, wurde die Wanderung auf das Kranzhorn kurzer Hand auf den Sonntag verlegt – und das hat sich rentiert!

10 KranzlerInnen starteten am Parkplatz in Windshausen bei sonnigem Wetter. Zunächst ging es auf breitem Forstweg entlang, der zwischendurch von einem Waldpfad unterbrochen wurde. Nach gemäßigter Steigung bogen wir rechts in den steilen Kranzhornsteig ein, der durch den vorausgegangenen Regen ein wenig aufgeweicht war. An der Kranzhornalm angekommen gab es zunächst nur einen kurzen „Boxenstop“, denn wir wollten ja auf den Gipfel.

Wir folgten den Pfad entlang des Zauns und peilten eine Einsattelung an, die uns schon einen ersten Blick auf den Kaiser und das Inntal bot. Nach weiteren 10 Minuten erreichten wir die kleine, aufwendig bemalte Kapelle des Kranzhorns – hier verweilten wir einen Augenblick.

Kranzhornkapelle

Nach weiteren 5 Minuten zogen wir weiter über den schmäler werdenden Grat zum Kranzhorn.

Auf dem Kranzhorn

Über seinen Gipfel verläuft die deutsch-österreichische Staatsgrenze zwischen Bayern und Tirol und deswegen gibt es einen Doppelgipfel – hat man ja auch nicht jeden Tag.

Schau ins Land

Nachdem wir das herrliche Panorama am höchsten Punkt unserer Wanderung ausgiebig genossen hatten, ging es wieder zurück Richtung Kranzhornalm. Da wir durch die große Menschenansammlung am Kranzhorn kein vernünftiges Gipfelbild machen konnten, nutzten wir die Gelegenheit und unternahmen einen kurzen Abstecher zu dem Gipfelkreuz oberhalb der Kranzhornalm.

Bei der Kranzhornhütte

Die Alm war sehr voll, aber dennoch bekamen wir noch gute Plätze und genossen die almerische Brotzeit. Dazu passte die steirische Harmonika im Anschluss vorzüglich.

Musikant, spui auf!

Nach einer längeren Pause brach wir Richtung Erl auf und mussten auf Grund von Waldarbeiten den kompletten Kranzhornstock umrunden, bis wir wieder auf den bekannten Forstweg trafen. Am Parkplatz angekommen waren es letztendlich doch 1000 Höhenmeter.

Schattiger Aufstieg, traumhaftes Panorama, sonniges Wetter, gute Gespräche – was braucht man mehr?!

Teilnehmer: Deuritz Eva, Neumaier-Prey Conny, Weber Pauline, Schramek Harald (Fotos), Krüger Tobias, Bals Elisabeth, Rychlik Helma, Triller Monika, Kienastl Marianne und Werner (Leitung und Bericht).