Durch die Geislinger Änger

Kapellen, Mühlen und ein Biergarten

28.08.19, mit Sieglinde Werner – Bei schönem Wetter trafen sich 19 Teilnehmer vor dem Schwimmbad in Erding. Pünktlich um 10 Uhr starten wir in Richtung Langengeisling.

Am Volksfestplatz herrschte reger Betrieb, starke Männer waren mit dem Aufbau beschäftigt. Wir wanderten an der Außenhecke der Gartenanlage vorbei und erreichten einen ruhigen, angenehmen Feldweg. Die Felder gesäumt mit Blumen vermitteln uns ein Gefühl des Spätsommers. In Altham angekommen finden die schönen Vorgärten ihre Bewunderer. Auch ein großes Holzkreuz mit einer Rastbank war vorhanden.

Wir wanderten auch viel an Bächen entlang, vor allem die Sempt hatte einen hohen Wasserpegel.

Abseits vom Weg steht eine schöne Kapelle, die „Hupferkapelle“, wie sie im Volksmund nach ihren Erbauern genannt wird. Sie gehört zu den ältesten Kapellen des Landkreises und befindet sich immer noch im Besitz der Nachkommen. Sie diente den anliegenden Bauersleuten früher zum Schutz vor Sturm und Gewitter auf der völlig freien Feldflur. Alljährlich findet vor der Kapelle ein Gedenkgottesdienst mit den Bürgern statt. An diesem Ort kamen auch Erinnerungen an frühere Zeiten auf: Von schwarzen Wetterkerzen, die während des Gewitters angezündet wurden, von Blitzschlägen, die zum Tod führten. Gleich neben der Kapelle steht ein beachtlicher Stein mit einer Gravur der Flurbereinigung von Langengeisling, die in den Jahren 1984 – 2007 durchgeführt wurde.

Die beiden Kirchen St. Martin und die Johanneskirche waren abgesperrt. Nachdem wir Langengeislig verlassen hatten kamen wir am Weiler Neumühle mit stattlichen landwirtschaftlichen Anwesen an. „Aignersche  Kunstmühle“, die früher eine Sägemühle war, deren Antriebsräder von der starken Strömung der Sempt angetrieben wurden.

Das letzte Stück des Weges zog sich bei der sehr warmen Temperatur ohne Schatten in die Länge. Endlich war der Kronthaler Weiher in Sicht, Erleichterung machte sich bemerkbar, da wir ja auch inzwischen Hunger und Durst bekommen hatten. Noch ein kurzer Blick auf die zukünftige Vereinsanlage des Alpenkranzl und die neu gepflanzten Bäume am Kronthaler Weiher. Ein Mitglied unserer Gruppe wurde auf einen jungen Baum aufmerksam und befreit ihn vom Unkraut, damit er schön wachsen kann.

Der Weg zum Blumenhof lag vermehrt im Schatten, dadurch kamen wir im Biergarten gut an. Nachdem wir gut mit Essen versorgt waren, konnten wir um 15 Uhr den Nachhauseweg antreten.

Teilnehmer: Sonja Wörndle, Hermann Etzel, Paula Sieger, Karin Irl, Agnes Etzel, Helga Bacher, Maria Pompl, Maria Burghofer, Otti Mau, Lotte Maier, Betty Hellinger, Gisela Groden, Irmhilde Viktor, Karin Teige, Helga Ploner, Luise Erl, Renate Felbinger, Meta Sperle